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02.09.2022

10 Jahre Babylotse - Vom reaktiven zum präventiven Kinderschutz

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Das Team der Babylotsen der Charité - Universitätsmedizin Berlin anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Präventionsprojektes "Babylotsen. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Das Team der Babylotsen der Charité - Universitätsmedizin Berlin anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Präventionsprojektes "Babylotsen. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Prof. Dr. Wolfgang Henrich (Direktor der Geburtsklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin) und Schauspieler Jan Josef Liefers bei der Vorstellung der Schüttelpuppen. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Prof. Dr. Wolfgang Henrich (Direktor der Geburtsklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin) und Schauspieler Jan Josef Liefers bei der Vorstellung der Schüttelpuppen. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Julia und Robert Harting, Schirmherren für Schütteltraumaprävention Charité, bei der Vorstellung des Projektes "#SchüttelMichNicht". (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Julia und Robert Harting, Schirmherren für Schütteltraumaprävention Charité, bei der Vorstellung des Projektes "#SchüttelMichNicht". (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Prof. Dr. Wolfgang Henrich (Direktor der Geburtsklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin) mit Dr. Kristina Schröder (ehemalige Familienministerin) bei der Vorstellung der Kampagne "#SchüttelMichNicht". (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Prof. Dr. Wolfgang Henrich (Direktor der Geburtsklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin) mit Dr. Kristina Schröder (ehemalige Familienministerin) bei der Vorstellung der Kampagne "#SchüttelMichNicht". (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Gruppenfoto u.a. mit Hebammen, Ärztinnen und Ärzten mit Schüttelpuppen, welche im Rahmen des Symposiums an Vertreter von ca. 50 Geburtskliniken in Deutschland übergeben wurden. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)
Gruppenfoto u.a. mit Hebammen, Ärztinnen und Ärzten mit Schüttelpuppen, welche im Rahmen des Symposiums an Vertreter von ca. 50 Geburtskliniken in Deutschland übergeben wurden. (Foto: Eva Oertwig/SCHROEWIG)

Am 20. August 2022 wurde im Kaiserin-Friedrich-Haus das 10-jährige Bestehen der Babylot­sen an der Charité gefeiert. Unter dem Titel „Vom reaktiven zum präventiven Kinderschutz“ war der Fokus auf die Prävention des Schütteltraumas bei Babys gelegt.

Der 20. August wurde zum „Welt-Schütteltrauma-Präventionstag“ ausgerufen.

Frau Oberärztin Dr. Klapp und Herr Professor Henrich aus der Klink für Geburtsmedizin der Charité waren Gastgeber und hatten die wissenschaftliche Leitung inne.

180 ärztliches sowie Pflege-Personal, Babylotsinnen, Sozialpädagoginnen und Hebammen aus Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern nahmen an der Tagung teil.

Das Programm Babylotse, 2007 in Hamburg initiiert, ab 2010 in der Charité in Berlin aufge­grif­fen, kooperativ angepasst und 2012 mit der damaligen Familienministerin Dr. Kristina Schröder offiziell gestartet und als Modellprojekt des Nationalen Zentrums frühe Hilfen (NZFH) evaluiert, erfragt und erkennt Über­forderungen bzw. problematisches Miteinander im Vorfeld, schafft Entlastung und stärkt die Elternkompetenz.

Frau Dr. Kristina Schröder betonte in ihrem Grußwort und Vortrag noch einmal die Wichtigkeit dieses und aller anderen Präventions-Projekte zum Schutz unserer Kinder. Sie war damals maßgeblich an der Anschubfinanzierung aus dem Bundesministerium für die ersten Babylot­sinnen in der Charité und zur Realisierung der Forschungsprojekte beteiligt. Auch das Bundesministerium für Gesundheit würdigte in einer Videobotschaft das Engagement der Babylotsinnen.

Die Prävention des Schütteltraumas, dessen gesundheitliche Folgen und Lösungsansätze, wie z. B. die Schreiambulanz, Frühe Hilfen und die Gewaltschutzambulanz wurden in verschie­denen Vorträgen thematisiert. Auch die ökonomischen Folgen für versäumte Präventionshilfen wurden dargelegt.

Mit einer neuen ergänzenden Kampagne wurde mit Unterstützung des German Council of Shopping Places deutschlandweit zur Prävention mit Schüttelsimulatoren für Info­abende wer­dender Eltern in Geburtskliniken zur kompetenten und nicht stigmatisierenden Aufklärung bei­getragen. Sowohl das Babylotsen-Projekt als auch die neue Kampagne „#SchüttelMichNicht“ soll der Schütteltrauma-Prävention dienen.

Im Anschluss an die wissenschaftlichen Vorträge folgte die offizielle Übergabe der Schüttel­traumasimulatoren. Symbolisch wurden 50 Puppen an 50 Kliniken im Wert von jeweils 1.500,00 € deutschlandweit verschenkt. Die Schirmelternschaft hatten Julia Har­ting (Diskus­europameisterin) und Robert Harting (Weltmeister, Olympiasieger, mehrfacher Deutscher Meister im Diskuswurf) inne. Der Schauspieler Jan Josef Liefers und Robert Harting überreich­ten jeder/m Vertre­ter/in einer Klinik eine Simulationspuppe.

Wir danken Herrn Behrens, dem Bevollmächtigten des Vorstandes des German Council of Shopping Places für die großzügige Spende der Schüttelsimulatoren. Weitere Schüttelsimula­toren werden in den nächsten Wochen bundesweit verschenkt, wodurch die Präventions-Kam­pagne „#SchüttelMichNicht“ weitere Aufklärungsarbeit leisten kann.

Links

In einer Grußbotschaft unterstützt Schauspieler Kai Wiesinger die Kampagne "#SchüttelMichNicht", welche anlässlich des Symposiums zum 10-jährigen Bestehen des Präventionsprojektes "Babylotsen" an der Charité beworben wurde.

In einer Videobotschaft appelliert Schauspieler Jan Josef Liefers an alle Eltern, ihre Babys niemals zu schütteln.

Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Direktor der Geburtsklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin, erläutert in diesem Aufklärungsvideo, wie es zu einem Schütteltrauma kommen kann und welche schwerwiegenden Folgen es für die betroffenen Kinder hat.

 

Kontakt

Janine Schweiger

Chefsekretariat Prof. HenrichCharité – Universitätsmedizin Berlin

Postadresse:Augustenburger Platz 113353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Mittelallee 9

CVK, Mittelallee 9


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