AG Public Health an der Klinik für Geburtsmedizin

Unter dem Begriff "Public Health" haben wir verschiedene Forschungsgebiete zusammengefasst.

Neben epidemiologisch orientierten Forschungsprojekten haben wir auch klinische und infektiologische Fragestellungen in dieser Arbeitsgruppe integriert, da für unsere Zwecke eine Trennung zwischen klinischer und epidemiologischer Forschung zum Beispiel in den Bereichen Diabetes, Suchtmedizin und Infektiologie nicht erforderlich scheint.

Sie befinden sich hier:

Public Health

Zumeist augehend von klinischen Forschungsfragen befasst sich die Arbeitsgruppe "Public Health" mit typischen Themen der Gesundheitsforschung und Gesundheitsförderung.

CMV

Derzeit werten wir die Daten der von uns in den letzten Jahren betreuten Schwangeren mit einer Cytomegalievierus-Infektion aus. Sollten Sie als ehemalige Patientin von uns angeschrieben werden, bitten wir Sie um Unterstützung bei diesem Vorhaben, indem Sie den ausgefüllten Fragebogen möglichst zeitnah zurücksenden.

Mehr Informationen zu CMV in der Schwangerschaft.

Kontakt: Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft

Toxoplasmose

Derzeit werten wir die Daten der von uns in den letzten Jahren betreuten Schwangeren mit einer Toxoplasmose-Infektion aus. Sollten Sie als ehemalige Patientin von uns angeschrieben werden, bitten wir Sie um Unterstützung bei diesem Vorhaben, indem Sie den ausgefüllten Fragebogen möglichst zeitnah zurücksenden.

Kontakt: Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft

Versorgungsforschung

  • Epidemiologie und Prävention der Totgeburt
  • Strategien zur Senkung der Müttersterblichkeit
  • Adipositas vor und während der Schwangerschaft - Epidemiologie, Folgen und Prävention
  • Telemetrie in der Schwangerenvorsorge

Professor Joachim W. Dudenhausen, MD, PhD, FRCOG
Professor and Chairman Emeritus
Klinik für Geburtsemdizin / Dept. of Obstetrics
Charite - Universitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz 1
D-13353 Berlin
phone +49 30 4505 78156
Email

Clinical Professor of Obstetrics and Gynecology - Weill Cornell Medicine, New York


Editor in Chief - Journal of Perinatal Medicine


CEO - Foundation for the Disabled Child / Stiftung für das behinderte Kind

Berliner EvAS

Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft kann zu schwerwiegenden Schädigungen und Entwicklungsstörungen des Kindes führen. Neben dem in Deutschland mit einer Häufigkeit von etwa 4000 pro Jahr auftretendem Fetalen Alkoholsyndrom, das überwiegend die Kinder von alkoholabhängigen Schwangeren trifft, kann es auch schon bei geringerer Trinkmenge zu eingeschränktem Hirnwachstum kommen. Die einzige sichere Methode zur Verhinderung dieser Alkoholfolgen stellt die komplette Abstinenz in der Schwangerschaft dar.

Um diese zu unterstützen ist es notwendig bei der Schwangeren ein entsprechendes Problemverständnis zu erzielen. Hierfür scheint die alleinige Frage nach Alkoholkonsum in der Schwangerschaft nicht ausreichend.

Mit Hilfe des von uns entwickelten Fragebogens "Berliner EvAS" gelingt in kurzer Zeit eine präzise Risikoabschätzung bezüglich des tatsächlichen Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. Der Fragebogen kann auch von der Schwangeren im Wartezimmer ausgefüllt werden.
Dank der Risikostratifizierung können direkt die nächsten Handlungsschritte eingeleitet werden.

Mehr Informationen zu Alkohol in der Schwangerschaft

Download des "Berliner EvAS"-Fragebogens.

 

Kontakt: Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft

Kontakt

Dr. med. Jan-Peter Siedentopf

Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Suchterkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft