Psychosomatische Sprechstunde in der Geburtsmedizin

Die Diagnose einer Schwangerschaft kann neben Freude manchmal auch Sorgen und Befürchtungen auslösen. Das kann eine harmlose „Anpassungsreaktion“ sein, wie sie viele werdende Mütter angesichts einer solch tiefgreifenden Veränderung für ihr weiteres Leben haben. Dies kommt bei der ersten Schwangerschaft einer Frau häufiger vor als bei weiteren Schwangerschaften.

Wenn solche Sorgen zu häufigen Ängsten, womöglich Schlafstörungen und Beeinträchtigungen im Alltag und auch für das allgemeine Wohlbefinden führen, biete ich Ihnen ein Beratungsgespräch an. Falls weitere Unterstützung (psychosozial, therapeutisch, Schwangerenkur etc.) für Sie und im Interesse Ihres Kindes notwendig sein sollte, helfe ich Ihnen gern, an die richtigen Institutionen und Personen zu kommen.

Nicht wenige Frauen haben eine psychische Vorerkrankung  (gehabt) und möchten im Vorfeld klären, inwieweit diese die Schwangerschaft und die Zeit danach belasten könnte (z.B. Depression, Borderline-Störung etc.) – auch hierzu kann ein klärendes Gespräch hilfreich sein. Fast immer führt ein solches Informations- und Beratungsgespräch zu deutlicher Entlastung und die betroffene Frau kann ihre Schwangerschaft (wieder) genießen.

Wenn Sie eine traumatisierende, belastende Schwangerschaft und Geburt hatten, vielleicht schon ein Kind verloren haben (Fehlgeburt, Totgeburt) und jetzt überlegen, ob Sie sich eine neue Schwangerschaft wieder zutrauen wollen und können, sind Sie hier auch richtig.

Wir beraten und begleiten Sie ganzheitlich -  psychosomatisch und nach bewährten geburtsmedizinischen Konzepten und finden Wege in gemeinsamer Entscheidung.  

Für wen kommt eine psychosomatische Beratung in der Geburtsmedizin in Frage?

Ganz allgemein:

Für Frauen mit  seelischen Belastungen und/oder Problemen in Schwangerschaft und Wochenbett – u.a.:

  • Pränatale Diagnostik: Beratung vor Diagnostik, Beratung bei schwerwiegenden, belastenden Befunden (Fehlbildung, Erkrankung des Feten): Wie kann es weitergehen? Wie kann man mit einem kranken Kind zurecht kommen? Wo gibt es konkret Rat + Hilfe? Auch wenn Sie an einen Schwangerschaftsabbruch denken, unterstützen wir Sie bei der Entscheidungsfindung.
  • Vorbestehende oder bestandene psychische Erkrankung: Depression - auch im früheren Wochenbett, Borderline-Störung, Psychosen (Schizophrenie etc.), Angst- und Zwangsstörungen, Essstörungen u.v.a.m.
  • Schwere Belastungen in der aktuellen Schwangerschaft: Partner- und Familienkonflikte, Ängste, Anpassungsstörungen, Trennung, Gewalterfahrungen.
  • Schwere Belastungen in einer früheren Schwangerschaft, Krankheit oder Tod eines Kindes z.B. Anpassungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen.

Kontakt

Bitte vereinbaren Sie einen Termin über die Schwangerenberatung, Stichwort: Psychosomatische Sprechstunde bei Dr.Klapp, Donnerstags 11.00-13.00 und 14.00-16.00, sowie nach Vereinbarung Montag 16.00-18.00.

t: +49 30 450 564 048